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Tus Komet Arsten I Handball Herren

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Bericht aus dem Weser Kurier

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Zweite unnötige Niederlage in Folge

Arsten bangt nach 27:30 im Ligaerhalt

Von Olaf Kowalzik

Es kam allerdings völlig anders: Nach der 27:28-Heimniederlage gegen Sulingen folgte mit dem 27:30 gegen Schwanewede gleich die nächste bittere Heimpleite innerhalb von nur sieben Tagen. Mit 17:25 Punkten rangiert der Verbandsliga-Absteiger damit als Tabellensiebter nur noch drei Pluspunkte vor den Abstiegsrängen.

"Und wir haben in den fünf noch ausbleibenden Spielen nur noch zwei zu Hause", rechnet der enttäuschte Marc Winter nach. Das nächste davon gleich am 6. April um 19.30 Uhr in der Egon-Kähler-Straße gegen den Tabellenzweiten HSG Stedingen. Da muss notgedrungen eine gewaltige Leistungssteigerung und vor allem eine Überraschung her.

"Die Niederlage gegen Schwanewede war unnötig wie ein Kropf", sagte der Arster Trainer. Er hatte seine Mannschaft zwar spielerisch als deutlich stärker angesehen – was übrigens auch der Gäste-Trainer für sein Team proklamierte – die wichtigen Tore legten aber stets die Niedersachsen nach. Lediglich beim 10:9 und 11:10 hatten die Südbremer die Nase in der gesamten Begegnung vorne gehabt, ansonsten war ständig die Oberliga-Reserve am Drücker. So zum Beispiel nach dem 13:15-Halbzeitrückstand, als die Arster achtmal frei durch waren und trotzdem nur einen 15:20-Rückstand hinbekamen.

Zehn Tore von Jonas Lentz

Beim 23:24 flammte noch einmal Hoffnung im Lager des Gastgebers auf. Er verpasste jedoch die Wende, weil er mit einem Siebenmeter und zwei Tempogegenstößen in Folge am guten Schwaneweder Torwart Jan-Christoph Morisse scheiterte. Die "Schwäne" nutzten die Gunst der Stunde, setzten sich auf 26:23 ab und gaben diesen Vorsprung nicht mehr her.

Da halfen auch nicht die zehn Tore des linken Rückraumschützen Jonas Lentz in der gesamten Partie. "Wir sind selbst daran schuld, weil wir unsere Torchancen verdaddelt haben", kritisierte Marc Winter sein Team. "Wir hätten die Dinger nur selbst reinmachen müssen. Jetzt stecken wir wieder voll unten drin."

TuS Komet Arsten: Hopp, Johnssen; D. Busch (5), Winkler (2), Küsel, Kurp, Schwarzer, E. Busch, Schmidt (1), Spallek (4), Zschietzschmann (5), Finken, Lentz (10)